Feinschmitz (c) Arno Dejaco
17:30 Uhr

Sinniges, das Herz und Hirn packt

Angetrieben von einer Rhythmusgitarre in Gypsy-Swing-Tradition und einem wuchtigen Bass feiern Saxophon, Trompete und Klarinette eingängige Melodien mit ausgelassenen Soli, aus dem Megaphon erklingt krächzend der Gesang. Mit eigenen Liedern zwischen Swing, Chanson, Punk und Pop begeistern die vier Musiker ihr Publikum in ganz Europa.

Ihr Auftritt im Gewerbepark Regensburg war da keine Ausnahme. Mit Spielwitz, Leidenschaft und sichtbarer Kommunikationsfreude dauerte es kein volles Lied, da hatten die vier sympathischen Österreicher schon das Herz der heranströmenden Besucher des Bayerischen Jazzweekends gewonnen.

Dabei zeigten die vier Vollblutmusiker etwas, das viele im Alltag so sehnlich vermissen: Haltung. Tief verinnerlicht und gerade deshalb etwas, was natürlich in jeden Ton fließt. Musik und Text sind dabei keine starren Hülsen, die Musiker reagieren auf ihr Publikum. Und plötzlich braucht „Delfine zählen“ kein Megaphon mehr um im Bewusstsein noch lange nachzuhallen. Eine Liveperformance, die musikalische Überraschungen bot, unterhielt, aber auch eine Botschaft transportierte, die das Bayerische Jazzweekend in den folgenden drei Tagen mit vielen engagierten Musikern noch in die Altstadt von Regensburg trug: Achtet einander, hört aufeinander und habt Spaß miteinander!

Dafür ein von Herzen kommendes: Respekt!

Eindrücke vom Auftritt sind links verewigt, ein Klick darauf führt zur großen Version der Bilder.